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Schulpferdecup 2011

Jubel über den zweiten Platz

Schulpferdecup: Gastgeber Dannenberg für Halbfinale qualifiziert

dam Dannenberg. Als die vier Dannenberger Reiter von Richterin Nina Jung auf den zweiten Platz gerufen wurden, wirkten sie zufrieden, aber dennoch ein wenig zerknirscht. Kein Ticket zum Halbfinale des diesjährigen Schulpferdecups gezogen. Denn bei einer Qualifikation wie in der Dannenberger Reitschule mit weniger als zehn Teams ist nur der Sieger weiter.

Umso größer war der Jubel bei Anna und Lisa Ellerhausen, Josefina Burmeister, Julia Niebuhr und Mannschaftsführerin Nanette Kaiser, als diese erfuhren, dass die siegreiche Mannschaft des Reitvereins Elmshorn bereits für das Semi-Finale des Bundeswettbewerbs zugelassen ist. Das heißt: Die Dannenberger rücken nach. „Wir haben eine Qualifikation in Schleswig-Holstein gewonnen. Heute sind wir noch einmal an den Start gegangen, um Routine zu sammeln. Denn das Team ist neu, alle Reiterinnen erst zwölf Jahre alt“, erklärte Mannschaftsführerin Ulrike Dose-Dibbern aus Elmshorn, als ihre Schützlinge Jenny Rudolph, Finja Bertels, Julia Schuff und Aileen Ott über den erneuten Sieg strahlten.

164,1 Punkte hatte das Team in den Teilbereichen Dressur, leichter Sitz, Springen, Vormustern eines Pferdes sowie Theorie und Gesamteindruck gesammelt. Alle Einzelnoten waren über 7,0 gewesen. Aileen Ott hatte mit 8,1 die beste Dressur des Tages gezeigt. Beste Noten im Springen (7,8) und leichter Sitz (8,0) hatte die Dannenbergerin Josefina Burmeister erhalten. Beide Teams holten mit jeweils 7,8 die höchste Punktzahl bei der Qualifikation mit sechs Teams im Vormustern eines Pferdes. Das Team Dannenberg sammelte insgesamt 154,8 Punkte.

Platz drei ging an die Vorjahressieger des Wettbewerbes in der Reitschule, den Reitverein Salzwedel. Dort standen am Ende 151,8 Punkte auf dem Konto. Nur knapp dahinter rangierten die Altmärker des Reitvereins Dammkrug-Güsselfeld. Das Team vom Hof Becker aus Oyten bei Bremen wurde mit 145,4 Punkten Fünfter. Platz sechs ging an das zweite Team der Reitschule Dannenberg mit 144,8 Punkten. Andre Schulz, Miriam Weber und Johanna Schröder waren nur zu dritt an den Start gegangen, so dass bei ihnen alle Noten zählten. Bei allen anderen Mannschaften wurde in den Disziplinen jeweils das schlechteste Ergebnis gestrichen.

„Alle Teams waren gut vorbereitet und haben sich auch beim Herausgebrachtsein von Reiter und Pferden viel Mühe gegeben“, bilanzierte Richterin Nina Jung aus Bad Bevensen, die am Sonntag erstmals eine Schulpferdecup-Qualifikation richtete. Vor allem das Vormustern eines Pferdes hätten alle gut einstudiert. Schon am Morgen in der Dressur habe sie ansprechende Vorstellungen gesehen. „Herausragend präsentierte sich dabei der Reitverein Elmshorn“, so die Richterin. Insgesamt hätten sich alle Teams im Springen noch einmal gesteigert. Vor allem das später zweitplatzierte Team aus Dannenberg holte dabei mit Noten über 7,0 nochmal kräftig auf. Dieses kann nun auf die gezeigten Leistungen aufbauen und sich auf das Halbfinale vorbereiten, das für die Dannenberger entweder in Hoya oder Verden stattfinden wird.

 



Schulpferdecup 2009 das Finale in Essen

Schulpferdecup: Vierter Platz im Bundesfinale

Dannenberger Reiter zeigten sich vor mehreren tausend Zuschauern konzentriert und souverän

dam Dannenberg/Essen. 1.040 Reiter in 260 Teams und 34 bundesweite Qualifikationsprüfungen. Das ist die Bilanz des FN-Schulpferdecups 2008/2009.  Auf der Equitana in Essen maßen sich die acht besten Mannschaften aus ganz Deutschland. Mit von der Partie: Ann-Kathrin und Antoinette von Prittwitz, Juli Biemann und Gerold Molsen. Das Team der Reitschule Dannenberg unter Leitung von Nanette Kaiser hatte es erstmals in die Endrunde geschafft und durfte sich dort über einen guten vierten Platz freuen. Wenige Zähler trennten sie von einem Platz auf dem Treppchen. Die Dannenberger hatten am Ende ein Gesamtergebnis von 154,9 Punkten. Die unmittelbare Konkurrenz auf Platz drei hatte nur 1,2 Punkte Vorsprung.

„Keiner hatte damit gerechnet, dass wir es unter die besten Acht schaffen würden, daher zählte für uns im Finale vor allem dabei zu sein“, berichtete Nanette Kaiser. Die Trainerin war überaus zufrieden mit den Leistungen ihrer Reitschüler: „Sobald sie auf ihren Pferden saßen, waren die vier höchst konzentriert und souverän.“ Dazu trug auch die tatkräftige Hilfe von Kathrin Strathusen, Simone Fröhlich und Iven Matthiessen bei, die sich um Pferde und Ausrüstung kümmerten und damit Reitern und Trainerin in der Vorbereitungsphase den Rücken freihielten. Dank gilt auch der Scharnebecker Mühle, die Schabracken und Futter für die Pferde bereit stellte sowie Bernd Leitner von Wendland Reitsport für die Unterstützung in Sachen Ausrüstung.

Besonders gut war die Dressurvorstellung, die hatte im Training nämlich nie nicht so geklappt wie im Finale, betonte die Reitlehrerin. Dort erhielt Antoinette von Prittwitz mit 8,5 die höchste Wertnote des Tages. Schwester Ann-Kathrin fuhr für das Team eine 8,4 im Springen ein. Und in der Theorieaufgabe, die das Kleeblatt gemeinsam bearbeitete, gab es die sehr gute Note von 9,0. Wie Nanette Kaiser berichtete, war ein weiterer Faktor für das gute Abschneiden die Ausgeglichenheit der Pferde: „Die waren richtig cool.“ Catjuscha, Heinzi, Filia und Ballermann präsentierten sich, als würden sie jeden Tag in einer Halle mit 5000 Zuschauern geritten werden.

Foto ist von Iven Matthiessen:

Siegerehrung in großer Kulisse: Trainerin Nanette Kaiser (v.r.), Antoinette und Ann-Kathrin von Prittwitz, Juli Biemann und Gerold Molsen vom Team der Reitschule Dannenberg freuen sich über den vierten Platz im Bundesfinale des Schulpferdecups.